Sobald Atemnot oder Kurzatmigkeit auftreten, merken COPD-Betroffene, dass etwas wirklich nicht in Ordnung ist, zumal die Atemnot anhält und sich mit der Zeit sogar verschlechtert.
Folge: die Betroffenen sind besorgt und suchen einen Arzt auf.
Selbst an „guten“ Tagen und bei geringer Belastung atmen COPD-Patientinnen und –patienten deutlich schwerer als gleichaltrige gesunde Personen. Am Anfang wird dieses Manko als Konditionsschwäche abgetan, denn es tritt nur bei Anstrengungen wie Treppensteigen auf. Betroffene nehmen den Lift und das Problem ist behoben. Scheinbar. Denn im Verlaufe der Zeit holt es sie wieder ein und macht sich nun bei noch leichteren Anstrengungen bemerkbar.
Sie können nicht mehr so schnell gehen wie Kollegen gleichen Alters oder merken, dass sie – anders als früher – schon bei leichter Gartenarbeit kurzatmig werden. Noch später tritt die Atemnot bei der Morgentoilette oder beim Anziehen auf und schliesslich ist sie bereits in Ruhe vorhanden, so dass die Patientinnen und Patienten an ihr Haus gebunden sind.