Schreitet die COPD voran, verschlechtert sich bei vielen Betroffenen auch der Allgemeinzustand.
Sie leiden unter Gewichtsreduktion durch Rückbildung der Muskulatur. Das Gehen z.B. wird dann nicht nur durch die Atemnot, sondern auch durch fehlende Kraft in den Beinen verunmöglicht.
Die Skelettmuskulatur schwindet und die Belastungsfähigkeit des Körpers nimmt rapide ab.
50 bis 75 Prozent der Patientinnen und Patienten entwickeln Angst und Schlafstörungen.
Ein Teufelskreis.
Das Resultat sind soziale Isolation, Verlust der Unabhängigkeit und Depressionen. Letzteres bei 37 bis 71 Prozent der Betroffenen.
Damit ist COPD samt Folgeerkrankungen vergleichbar mit der Schwere von Krebs, AIDS, Herzkreislaufleiden und Nierenerkrankungen.