Hinter den vier Buchstaben COPD verbirgt sich der englische Ausdruck “Chronic Obstructive Pulmonary Disease”. Er beschreibt eine Lungenerkrankung, die zur Einengung der Atemwege und in der Folge zu immer grösserer Atemnot führt.
Der Volksmund spricht von Raucherlunge, weil die Krankheit vorwiegend durch Zigarettenrauch verursacht wird. Besonders tückisch: COPD schreitet nur langsam voran und macht sich deshalb häufig erst im Alter von 40 bis 50 Jahren so richtig bemerkbar.
Zerstörungen der Lunge sind dann schon fortgeschritten. Sie lassen sich nicht rückgängig machen. Ziel der Therapie ist es, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Je früher man handelt, desto besser.
Aufgepasst also, wer unter zunehmenden Atemproblemen leidet, wer die Treppe nur noch keuchend erklimmen kann und wessen Leistungsfähigkeit im Vergleich zu früher selbst bei normalen Alltagsaktivitäten kontinuierlich abnimmt.
Häufiges Husten und schleimiger Auswurf sind Warnsignale, die ernst genommen werden sollten. Denn COPD hat Auswirkungen auf das ganze Leben des Betroffenen und kann schnell auch zu einer Reduktion der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz führen. Gemäss einer Studie aus Nordamerika und Europa gaben ein Drittel aller befragten COPD-Betroffenen an, unter solchen Einschränkungen zu leiden.